Das eigentliche Problem ist nicht die Entscheidung
Viele Menschen haben kein Problem mit Entscheidungen.
Sie entscheiden täglich. Schnell, sicher, konsequent. Das ist ihr Beruf. Das ist ihr Selbstbild.
Das eigentliche Problem liegt woanders: in der Ehrlichkeit zu sich selbst.
Nicht die Frage „Was soll ich tun?" ist schwer. Sondern die Frage „Was will ich wirklich?" – und die Bereitschaft, die Antwort auszuhalten.
Wer das nicht kann, entscheidet zwar – aber oft für das, was erwartet wird. Was funktioniert. Was sicher ist. Nicht für das, was stimmt.
Ehrlichkeit zu sich selbst ist keine Eigenschaft. Es ist eine Übung. Eine tägliche.
Häufige Fragen
Warum fällt Ehrlichkeit zu sich selbst so schwer?
Weil die ehrliche Antwort oft bedeutet, etwas zu verändern. Und Veränderung kostet. Sie kostet Komfort, Sicherheit, manchmal Beziehungen. Wer das weiß, weicht der Frage lieber aus – und nennt es Analyse.
Wie übt man Selbstehrlichkeit?
Indem man sich regelmäßig eine einzige Frage stellt: Entscheide ich gerade für mich – oder für das, was andere von mir erwarten? Die Antwort ist oft unbequem. Aber sie ist der einzige Ausgangspunkt für eine Entscheidung, die trägt.
Was hat das mit Coaching zu tun?
Ein guter Coach stellt genau diese Fragen – und hält das aus, was dabei sichtbar wird. Ohne Urteil. Ohne Beschönigung. Das ist der Unterschied zwischen einem Gespräch, das bestätigt, und einem, das weiterbringt.
Wer dabei ein Gegenüber sucht, das mitzieht – nicht nickt: Schreiben Sie mir. Wer verstehen will, warum der erste Schritt persönlich sein muss, findet hier eine direkte Fortsetzung: Warum der erste Schritt persönlich sein muss.
Boris Cazin
Executive Coach und Sparringspartner für Unternehmer und Führungskräfte. 30 Jahre Personenschutz. 45 Jahre Kampfkunst. Köln / NRW – auch online.